Die Lagerung von Whisky

Die Lagerung von Whisky  

Für die Fasslagerung von Whisky sind konstante, kühle Temperaturen (ca. 15–20 °C), eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von 75–85 % und eine gute Belüftung wichtig. Das Fass sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um Temperaturschwankungen und eine übermässige Verdunstung zu vermeiden. Eine stabile Umgebung schützt den Whisky vor Oxidation und gewährleistet eine langsame, gleichmässige Reifung.

Ein Ziegelgewölbekeller ist ganzjährig feucht und kühl. Das ist nicht nur für Wein und Käse, sondern natürlich auch für die Reifung von Edelbränden von grossem Vorteil. Vor allem beim Ausbau der Destillate in Eichenfässern verhindert eine gleichbleibend hohe Luftfeuchte im Keller die Verdunstung aus dem Fass und Trockenheitsrisse im Holz. Letztendlich kommt dies der Qualität von Whisky und Edelbränden zugute, da wesentlich weniger Verlust durch Verdunstung (der sogenannte Angels' Share) ausgeglichen werden muss.

Auf dem Weidhof in Ormalingen (Kanton Baselland) wird im Gewölbekeller, hier genannt Whiskygrotte, nach allen Regeln der Kunst Single Malt Whisky ausgebaut. Je nach Holzart und Lagerdauer reifen drei unterschiedliche Geschmackserlebnisse heran: der Highland Classic, der Smoke und der Sherry, ausserdem ausgefallene Edelbrände von Alter Aprikose bis Zwetschge. Qualität hat in der Destillerie von Koni Schär oberste Priorität.

Seiler's Single Malt Whisky is distilled and bottled by Schär, Weidhof, Ormalingen.